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POLITiS Studienkreis

Die Geldschöpfung gehört in öffentliche Hand

Ausgerechnet die Schweiz, geschätzter Bankenplatz und Kassenschrank der Welt, könnte zur Wegbereiterin einer tiefgreifenden Reform des Geldsystems werden. Das Instrument der Volksinitiative macht’s möglich, grundlegende politische Fragen mit breiter Diskussion vors Volk zu bringen. Mitte 2018 werden die Schweizer über die Einführung des sog. Vollgelds abstimmen. Vollgeld steht für Geld als voll gültiges rechtliches Zahlungsmittel. Nahezu 90% des heute umlaufenden Gelds ist aber von privaten Banken erzeugtes Giralgeld, also nur Bankengeld. Auch dieses elektronische Giralgeld soll künftig zu „Vollgeld“ werden, also nur von der Zentralbank ausgegeben werden. So könnte man den grundsätzlich öffentlichen Charakter des Geldsystems wieder herstellen. Weiterlesen

Seminar

Die Sarner sind auch eine Minderheit
Die Bürgerbeteiligung in der Gemeinde ausbauen

Wie können die Volksabstimmungsrechte auf Gemeindeebene bürgerfreundlicher geregelt werden? Wie läuft ein Bürgerhaushalt ab? Welche neuen deliberativen Verfahren kommen in Frage? Diese und weitere Fragen werden im POLITiS-Seminar mit Thomas Benedikter bearbeitet.

Samstag, 19. Mai 2018, Bozen, Bibliothek Kulturen der Welt

Alles Weitere auf diesem Infoblatt
Anmeldung bis zum 15.5.2018

Streitgespräch

Geld - Was die Welt im Innersten zusammenhält
Ein gerechteres Geldsystem dank Vollgeld?
Di 22. Mai 2018, 18-20 Uhr, Bibliothek Kulturen der Welt, Bozen (Schlachthofstr. 50)
Thomas Benedikter, Autor, POLITiS
Stefan Jenewein, GAW, Lehrbeauftragter der Univ. Innsbruck
Am 10. Juni stimmt die Schweiz über eine weitreichende Reform der Geldordnung ab: das Vollgeld. Damit soll den privaten Banken die Möglichkeit der Geldschöpfung entzogen werden und das Monopol der öffentlichen Hand, Geld als gesetzliches Zahlungsmittel auszugeben, auf alle Formen ausgedehnt werden: nicht nur Münzen und Banknoten, auch das elektronische Giralgeld, die heute absolut dominante Geldform. Über Pro und Contra, Vor- und Nachteile dieser Reform streiten die Referenten anschließend auch mit dem Publikum.
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Hier das Gesamtprogramm

Neu: Vollgeld

VOLLGELD - Die Geldschöpfung in öffentlicher Hand
Würden Sie einem System zustimmen, in dem der größte Teil des von allen benutzten Geldes durch private, profitorientierte Unternehmen hergestellt und in Umlauf gebracht wird? Nein? Doch genau so funktioniert unser heutiges Geldsystem. Über 90% unseres Geldes ist elektronisches Buchgeld, das von den Banken geschöpft wird. Die Geldschöpfung sollte öffentliche Aufgabe sein. Die Alternative heißt: Vollgeld. Thomas Benedikter hat dazu eine neue Broschüre erstellt. Frei herunterladen
Siehe auch: Moneta intera bei ARCA (im Buchhandel) Auch Italien braucht eine Debatte über diesen bahnbrechenden Reformvorschlag zum Geldsystem. Mehr

Publikationen zur politischen Bildung

Selbstbestimmungsrecht
Direkte Demokratie in Südtirol
Südtirols Autonomie
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